Station 02 : Ecke am Dorfplatz








Foto: Sammlung Wolanski/Bursch

Burschhof

Quelle:Adresse:Eintrag:
Tranchot-Karte 1801 - 1814 -
Branchenverzeichnis 1901 Bursch, Heinr. Ackerer
Adressbuch 1907Hauptstr. 3Bursch, Heinrich, Ackerer
Adressbuch 1930Nr.3Bursch, Hch. Gutsbesitzer (jr.)
Branchenverzeichnis 1947 kein Eintrag
SpäterNr. 37 / 45Anbau eines Reitstalles, Frauenhaus, Fachgroßhandel Geflügelwirtschaft, Restaurants, Wohnhaus


Das Wohnhaus und das "Bursche Kreuz" stehen unter Denkmalsschutz (Nr. A 874). Ursprünglicher Besitzer war eine Familie Fassbender (aus Grau-Rheindorf kommend).

Heinrich Bursch
geb. 18.2.1847 in Waldorf, verst. 27.3.1926, Friedhof Buschdorf,
heiratete 1884
Margarete Fassbender, (schon in Buschdorf geboren) und übernahm den Hof.

Das Haupthaus soll zu diesem Zeitpunkt neu entstanden sein. Zwei seiner Söhne sind auf dem obigen Foto zu sehen: Christian Bursch (rechts, zwischen Haupthaus und Scheune) und (ganz rechts) Heinrich Bursch jr (14.7.1896-4.1.1938). Sohn Christian - nach 3 älteren Schwestern - wäre als ältester Sohn eigentlich der Hoferbe gewesen, jedoch dann nicht mehr, da vor dem Todes des Vaters das Erbrecht geändert wurde. Heinrich jr. hat zwar um 1930 den Hof geführt, jedoch nur als Pächter. Erbe war schließlich der jüngste Sohn, Max Bursch (1907-1972). Zur Geburt seines Sohnes Heinz Günther pflanzte Max Bursch 1939 die Linde, die wir noch heute kennen. Letzter ist vielen Buschdorfern als Metzger und Sankt Martin bekannt.


Der zweite Sohn von Heinrich (dem älteren):
Michael Bursch (1891-1968) war ab 1927 Pächter auf dem Klosterhof und langjähriger Gemeindevorsteher (bis 1968).


Ein Vielzahl von Nachkommen der Burschs lebt heute noch in Buschdorf und hat viele Informationen zur Beschreibuung von Bursch- und Klosterhof beigetragen.


Links vom Haupthaus befanden sich zwei landwirtschaftlich genutzte Gebäude. Das linke wurde frühzeitig erneuert und ist auf vielen späteren Fotos mit geänderter Gebäudeform zu erkennen. Das "Bursche Kreuz" ist heute in überarbeitetem Zustand vorhanden. An der Seite "Grüner Weg", heute Otto-Hahn-Straße, waren Ställe, Hofeinfahrt und Scheune.


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